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Deutsche Wasserball-Teams verpassen Heimsiege in Champions League

Waspo 98 Hannover (hier Aleksandar Radovic) steht erneut im Finalturnier der Champions League, verpasste allerdings im letzten Gruppenspiel einen Heimsieg. Foto: Jens Witte

Für Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04 gab es zum Abschluss der Gruppenphase in der Wasserball Champions League Spannung – aber keine Siege.

Zum Abschluss der Rundenspiele in der Champions League verpassten Deutschlands beste Wasserballteams die erhofften Heimsiege.

Der frischgebackene Pokalsieger Waspo 98 Hannover musste sich im Duell der bereits feststehenden Endrundenteilnehmer gegen Jug Dubrovnik mit einem 14:14 (4:5, 6:3, 3:2, 1:4)-Unentschieden begnügen, Wasserfreunde Spandau 04 unterlag in letzter Sekunde mit 11:12 (2:3, 3:3, 4:3, 2:3) gegen Schlusslicht Roter Stern Belgrad.

Hannover konnte gegen Kroatiens Renommierklub, der aufgrund des bereits laufenden nationalen Meisterschaftsfinales nicht in voller Besetzung im Stadionbad angetreten war, allerdings nur phasenweise überzeugen.

Hannover erneut in der Endrunde

Nach einem 5:7-Rückstand (12.) legte Hannover einen 5:1-Lauf hin und ging noch zum Seitenwechsel mit 10:8 in Front. Allerdings ließen die Niedersachsen dann im Schlussabschnitt eine 14:11-Führung (28.) liegen.

Trotz des verpassten Sieges konnte Hannover erstmals im Duell der europäischen Topvereine eine Hauptrunde mit positiver Punktebilanz hinlegen.

Zum Saisonfinale ist die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer zudem wie schon 2021 beim Final Eight in Belgrad (2. bis 4. Juni) vertreten.

Spandau verliert in der Schlussminute

Drei Tage nach den hohen Niederlage im nationalen Pokalfinale gegen Hannover konnte sich Spandau 04 nicht wie erhofft international rehabilitieren.

Gegen Roter Stern gingen die Berliner nach einem 1:3-Rückstand in der stets spannenden Partie beim 5:4 (13.) erstmals in Führung, mussten allerdings sechs Sekunden vor dem Spielende den Siegtreffer des früheren Champions League-Gewinners hinnehmen.

Passend zur international durchwachsenen Saison der Wasserfreunde konnten die von Serbiens Nationaltrainer Dejan Savic (Olympiasieger 2016 und 2021) betreuten Gäste ihre beiden einzigen Saisonsiege gegen Spandau feiern.

Bundesliga-Play-offs im Blickpunkt

Beide Resultate hatten keinen Einfluss auf die Endtabelle der Gruppe B: Hannover (jetzt 21 Punkte) hatte sich in dem Achterfeld bereits am Spieltag zuvor als Vierter erneut für die Endrunde qualifiziert, Spandau bleibt mit 10 Zählern Sechster.

In den Play-offs der Bundesliga starten am Donnerstagabend die Halbfinalserien, wobei die beiden nationalen Überflieger der deutschen Wasserballs erneut die klaren Favoriten sind.

Hier trifft Titelverteidiger Hannover diesmal auf Ex-Meister ASC Duisburg, während Rekordgewinner Spandau sich mit dem Halbfinalneuling SV Ludwigsburg misst. Beide Teams haben seit 2017 jeweils die Finalserie bestritten.

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