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Hannovers Wasserballer punktlanden sich ins Champions League-Finale

Karsten Seehafer erreicht mit Waspo 98 Hannover erneut das Finalturnier der Champions League. Foto: wgp

Punktlandung: Mit einem 10:9 gegen Dauerrivale Spandau 04 hat Wasserball-Meister Waspo 98 Hannover den Einzug in das Final Eight der Champions League erreicht.

Die Ovationen nach dem Spielende dauerten gleich mehrere Minuten: Der deutsche Wasserball-Meister Waspo 98 Hannover hat nach einem 10:9 (2:4, 4:2, 2:0, 2:3)-Heimerfolg gegen den nationalen Dauerrivalen Wasserfreunde Spandau 04 erneut das Final Eight der Champions League erreicht.

Mit dem Sieg am 13. von 14 Spieltagen hat Hannover vorzeitig den vierten Platz in der Hauptrundengruppe B sicher und ist damit für das Finalturnier qualifiziert, das vom 2. bis 4. Juni in Belgrad zur Austragung kommen wird. Zwar blieb der direkte Rivale OSC Budapest im Fernduell mit 13:9 gegen Roter Stern Belgrad siegreich, liegt mit 16 Punkten aber weiterhin vier Zähler hinter den Niedersachsen.

Hannover holt 0:3-Rückstand auf

In der nicht immer hochklassigen, aber äußerst spannenden Partie mit zum Teil ungewöhnlichen Szenen hatte Hannover im Auftaktviertel bereits mit 0:3 im Rückstand gelegen. Mit einem zwischenzeitlichen 4:0-Lauf erzwangen die Niedersachsen jedoch nicht nur den 6:6-Gleichstand bis zum Seitenwechsel, sondern nachfolgend auch die 8:6-Führung (19.).

Spandau blieb fast 13 Minuten lang ohne einen eigenen Torerfolg und konnte erst 30 Sekunden vor dem Spielende mit dem letzten eigenen Angriff den Anschlusstreffer zum 9:10-Endstand erzielen. „Wir haben dem Druck standgehalten“, lobte Waspo98-Trainer Karsten Seehafer sein Team, das zuletzt in den entscheidenden Partien jeweils erfolgreich gewesen war und auch heute eine Punktlandung hinlegte.

Erster Saisonsieg im deutschen Dauerduell

Kuriose Randnote: Hannover hatte in der Tabelle bereits vor dem 13. Spieltag uneinholbar vor den Berlinern gelegen, allerdings keines der vier bisherigen Saisonduelle beider Teams gewinnen können. Waspo 98 und Spandau 04 stehen sich seit 2017 jedes Jahr im Finale der deutschen Meisterschaft gegenüber.

Beim Saisonfinale in Belgrad trifft Hannover im dortigen Viertelfinalduell auf den amtierenden italienischen Meister AN Brescia. Weitere Endrundenteilnehmer sind Titelverteidiger Pro Recco aus Italien, CN Marseille, Jug Dubrovnik, CN Atletic Barceloneta, Ferencvaros Budapest und Ausrichter VK Novi Beograd.

Dritter Endrundenauftritt für Hannover

Für Hannover ist es bereits der dritte Endrundenauftritt binnen vier Jahren: 2019 bleiben die Niedersachsen vor heimischer Kulisse als Achter sieglos, 2021 in Belgrad folgte Rang sechs im Konzert der besten Vereine Europas. Spandau hatte 2018 in Genua Platz acht belegt.

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