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Bundestag erlaubt Grippe-Impfung in der Apotheke

Laut einem Bundestagsbeschluss sind Apotheken in Zukunft zur Grippeschutzimpfung berechtigt, wenn das Personal dafür entsprechend geschult wurde. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Laut einem Bundestagsbeschluss sind Apotheken in Zukunft zur Grippeschutzimpfung berechtigt, wenn das Personal dafür entsprechend geschult wurde. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Für einen Piks schnell in die Apotheke – das soll künftig möglich sein, wenn man sich gegen Grippe impfen lassen möchte. Für eine entsprechende Regelung sprach sich nun der Bundestag aus.

Apotheken dürfen künftig neben der Corona-Impfung auch eine Impfung gegen Grippe durchführen. Eine entsprechende Neuregelung verabschiedete der Bundestag am 19. Mai gemeinsam mit dem Corona-Bonus für Pflegekräfte.

Danach sind Apotheken in Zukunft grundsätzlich zur Grippeschutzimpfung berechtigt, wenn das Personal dafür entsprechend geschult wurde. Bislang war dies nur im Rahmen eines Modellprojekts erlaubt.

Die Apothekervereinigung ABDA begrüßte den Parlamentsbeschluss. „Gerade beim jährlichen Grippeschutz sind zusätzliche Angebote dringend erforderlich, da die Impfquote trotz aller Angebote und Kampagnen viel zu niedrig ist“, erklärte ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening. Seit Anfang Februar werden in Apotheken bereits bundesweit Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht.

© dpa-infocom, dpa:220520-99-364202/2


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