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Champions League Wasserball: Hannover und Spandau verlieren an Boden

Verlorener Jahresabschluss, erfolgreiche Saison: Karsten Seehafer von Waspo 98 Hannover. Foto: LEN

Rückschläge für die Bundesligisten Spandau 04 Berlin und Waspo 98 Hannover gab es in der Champions League im Wasserball.

Deutschlands beste Wasserballklubs haben am sechsten Spieltag der Champions League an Boden eingebüßt: Der amtierende Meister Waspo 98 Hannover unterlag in der Gruppe B gleich mit 7:20 (1:5, 4:4, 1:5, 1:6) gegen Titelverteidiger Pro Recco (Italien). Auch für den nationalen Rekordgewinner Wasserfreunde Spandau 04 war im Parallelduell beim 7:12 (1:2, 3:4, 1:3, 2:3) beim Tabellenzweiten CN Marseille (Frankreich) nichts zu holen.

Hannover fing sich im zweiten Heimspiel der Saison bereits im ersten Viertel einen desaströsen 0:5-Rückstand ein. “Am Ende können wir Recco nur etwas mehr als ein Viertel Paroli bieten”, sagte Trainer Karsten Seehafer, dessen Team insbesondere im Überzahlspiel schwach agierte.

Für die Niedersachsen war es trotz der glatten Niederlage gegen Europas Wasserball-Könige dennoch das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte: Neben Meisterschaft und Pokalsieg konnte sich das Team aus der Landeshauptstadt zudem für das Finalturnier der Champions League qualifizieren, wobei für die Seehafer-Sieben Platz sechs heraussprang..

Mitkontrahent punktet im Kampf um Finalplatz

Im Parallelduell siegte der Tabellenzweite CN Marseille eine Woche nach dem 13:10 gegen Hannover auch mit 12:7 gegen den zweiten Bundesligavertreter Wasserfreunde Spandau 04.

Die erneut ohne Führungsspieler Marko Stamm angetretenen Berliner spielten flott mit und hielten die Partie zum 5:7-Zwischenstand im dritten Viertel offen, mussten dann aber die Franzosen ziehen lassen. Erfolgreichster Torschütze beim Hauptstadtklub war erneut Nationalspieler Denis Strelezkij mit drei Treffern.

Im Achterfeld der Gruppe B erreichen die ersten Vier das Final Eight, das vom 30. Juni bis 2. Juli kommenden Jahres in Belgrad stattfinden wird. Schmerzhafter waren aus Sicht der beiden deutschen Vertreter beim Jahreskehraus jedoch nicht die eigenen Niederlagen, sondern der überraschende 12:11-Auswärtserfolg des aktuellen Tabellenvierten OSC Budapest (Ungarn) beim drittplatzierten kroatischen Vertreter Jug Dubrovnik. Damit liegen Hannover und Spandau als Fünfter und Sechster nunmehr mit fünf bzw. sechs Punkten hinter den Ungarn (zehn).

Die Vorentscheidung im Kampf um einen Endrundenplatz fällt aus Sicht der beiden Bundesligisten wohl bereits im Januar bei den beiden kommenden Spieltagen: Dort trifft Hannover zum Hinrundenende wie auch beim Rückrundenauftakt gleich zweimal auf das bisher erst einmal siegreiche Team von Steaua Bukarest (Rumänien), Spandau bekommt es jeweils mit dem besagten Tabellenvierten Budapest zu tun.

weiterführende Informationen:
➡️ LEN-Homepage
➡️ LEN-Mediathek
➡️ DWL-Homepage
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