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Deutsche Wasserballteams scheiden aus

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg sind im Euro Cup ausgeschieden (www.svl08.com)
Die Wasserballer des SV Ludwigsburg sind im Euro Cup ausgeschieden (www.svl08.com)

Bei den Europapokalwettbewerben im Wasserball mussten im Euro Cup (entspricht der Europa League beim Fußball) gleich beide Vertreter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in der Qualifikationsrunde die Segel streichen.

Ex-Meister ASC Duisburg verabschiedete sich heute bei den Spielen der Gruppe C im niederländischen Utrecht allerdings mit einem deutlichen 17:10-Erfolg gegen Gastgeber Utrechtse ZSC.

Zuvor hatten die Rheinländer jedoch mit knappen 11:13-Niederlagen gegen Frankreichs Rekordmeister EN Tourcoing und dem am Ende zweitplatzierten serbischen Vertreter VK Sabac sowie einem 3:16 gegen den ungarischen Titelaspiranten Vasas Budapest die bereits am kommenden Wochenende anstehende zweite Runde verpasst. Für Platz zwei und das Weiterkommen hätte Duisburg bereits ein Erfolg gegen Sabac oder Tourcoing gereicht.

Beim Viererturnier der Gruppe B in Syrakus (Italien) blieb der Bundesliga-Fünfte SV Ludwigsburg als zweiter DSV-Vertreter im Wettbewerb nach den drei Niederlagen gegen Frankreichs Ex-Meister Team Straßbourg (8:16), den griechischen Europapokalneuling GS Peristeriou (6:11) und Gastgeber CC Ortigia (8:16) komplett ohne Punktgewinn. Für den aufstrebenden Klub aus der Barockstadt war es nach dem internationalen Debüt 2020 in Aix-le-Provence erst der zweite Europapokalauftritt der Vereinshistorie.

Die in Deutschland zuletzt national dominierenden Teams von Meister Waspo 98 Hannover und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 sind wie in den Vorjahren mit einer “Wild Card” direkt für die Hauptrunde der Champions League qualifiziert. wobei Waspo 98 im vergangenen Jahr sogar bis in die Endrunde vorgedrungen war. Die Niedersachsen hatten auch 2015/2016 als bis dato letzter deutscher Verein die K.o.-Phase des Euro Cups erreicht.

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