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Schweres Europapokal-Los für Spandauer Wasserball-Frauen

Ball K7 kapSeven PRO RECCO (white cap) vs CN MARSEILLE (blue cap) LEN Champions League Ostia 14/12/20 Polo Natatorio Freccia Rossa Ostia, Italy ITA Photo © G. Scala/Deepbluemedia/Inside

Mit Heimrecht gehen die Wasserball-Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 in die Europokalwettbewerbe: Der deutsche Meister ist in der Euro League vom 18. bis 21. November Ausrichter des Erstrundenturniers der Gruppe C, erwischte allerdings äußerst starke Gegner. Die Mannschaft von Trainer Marko Stamm trifft hier auf zweimaligen Titelgewinner Vouliagmeni NC (Griechenland), Vasutas Budapest (Ungarn), Olympic Nizza Natation (Frankreich) und Plebiscito Padua (Italien) und muss in dem illustren Fünferfeld für den Einzug in die Vorrunde mit den dortigen 16 Mannschaften zumindest Dritter werden.

Eine “leichte” Gruppe wäre für den deutschen Vertreter aufgrund der Vielzahl spielstarker Kontrahenten wie auch der Setzlisten ohnehin nicht realistisch gewesen, allerdings erwischten die Wasserfreunde ebenso keinen der drei internationalen Neulinge ASA Tel Aviv (Israel), Sirens ASC (Malta) oder CA Pacense (Portugal). Namhaftester Verein auf dem Berliner Turnier ist Vouliagmeni NC, der 2008 und 2009 zweimal den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Plebiscito Padua war von 2015 bis 2018 viermal italienischer Meister in Folge. 

Der französische Vertreter Olympic Nizza Natation sorgte im Vorjahr für ein Kuriosum, als das Team aus dem Land des angehenden Olympiagastgebers direkt vor dem Turnierbeginn nach einer Verletzung des Hygieneprotokolls disqualifiziert wurde: Die Spielerinnen von der Côte d’Azur hatten auf der Anreise tags zuvor nach der Abnahme der obligatorischen PCR-Tests noch ein Trainingsspiel absolviert. Spandau ist wie in den beiden vergangenen Jahren der einzige deutsche Verein, der für die Europapokalwettbewerbe gemeldet worden ist. 

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