Die 2020 neunplatzierte Männer-Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ist beim Debüt des neuen Wasserball-Bundestrainers Petar Porobic (Berlin) im slowenischen Kranj gefordert, die 2020 nur auf Rang elf gelegene Frauenauswahl steigt in Bukarest ins Wasser.
Bei den Männern hatten im Vorfeld Corona-Erkrankungen und der dichte internationale Spielplan einen Strich durch den Rechnung gemacht, wobei im Januar auch das Weltliga-Spiel gegen Frankreich abgesagt werden musste. Porobic setzt in seinem 15er-Aufgebot aber auf zumindest acht EM-Teilnehmer von 2020 setzen und vertraut dabei auf jeweils sechs Spieler der beiden Champions League-Vereine Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04.
Platz zwei für erneute EM-Teilnahmen gefordert
Bei den finanziell stark eingeschränkten DSV-Frauen vertraut der ebenfalls neue Trainer Sven Schulz (Chemnitz) zwei Quintetten der nationalen Meisterschaftsfinalisten Spandau 04 und Bayer Uerdingen. Beide Teams müssen für eine erneute EM-Teilnahme jeweils Rang zwei belegen.
Deutschland hat bei den beiden Fünferturnieren am Donnerstag zum Auftakt jeweils spielfrei. Die Männer treffen in der Gruppe A im Anschluss auf die Schweiz, Frankreich (jeweils Freitag, 12 und 18 Uhr), Slowenien (Sonnabend, 20 Uhr) und Belgien (Sonntag, 10 Uhr).
Auf die Frauen warten in der Gruppe A Turnierfavorit Slowakei, Ukraine (jeweils Freitag, 9:30 und 18:30 Uhr), Irland (Sonnabend, 18:30 Uhr) und der Gastgeber (11:30 Uhr).
Europameisterschaft in der Spaladium Arena
Die diesjährigen Wasserball-Europameisterschaften kommen mit 16 Männer- und zwölf Frauenmannschaften vom 27. August bis 10. September in der kroatischen Hochburg Split zur Austragung.
Gespielt wird analog zu den Titelkämpfen 2016 in Belgrad (Serbien) jeweils in einem temporären Becken, das in der imposanten Spaladium Arena errichtet wird.
Deutschlands Männer sind zudem bei den vom 18. Juni bis 3. Juli in Budapest kurzfristig angesetzten Weltmeisterschaften am Start.
weiterführende Informationen:
➡️ Homepage der LEN
➡️ Veranstaltungshomepage Kranj
➡️ Homepage der Deutschen Wasserball Liga
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