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FINA bestätigt Verschiebung der Schwimm-WM in Japan auf 2023

Schwimmer und Wasserballer müssen nach der WM-Verlegung bis einschließlich 2024 massiv umdisponieren Foto: deepbluemedia

Der Weltverband FINA verschiebt die Schwimm-Weltmeisterschaften des Jahres 2021 in Fukuoka auf ein weiteres Mal auf nun 14. bis 30. Juli 2023.

Das große Stühlerücken im Welt-Schwimmsport ist perfekt: Der Weltverband FINA hat heute auf seiner Webseite bestätigt, dass die für den 13. bis 29. Mai 2022 geplanten und bereits einmal verlegten 19. Schwimm-Weltmeisterschaften 2021 in Fukuoka in das kommende Jahr wandern und nunmehr vom 14. bis 30. Juli 2023 stattfinden werden.

Als Folge davon wandert zugleich die für dieses Datum ursprünglich vorgesehene 20. Schwimm-Weltmeisterschaft 2023 in Doha in den Januar 2024. Die Titelkämpfe in dem arabischen Emirat würden damit die Wasserball-Europameisterschaft 2024 terminlich verdrängen.

Die seit 1973 ausgetragenen Schwimm-Weltmeisterschaften gehören zu den größten Ereignissen des Weltsports: Bei den vorherigen Titelkämpfen 2019 im südkoreanischen Gwangju waren mehr als 2600 Athleten aus 192 Nationen in 76 Disziplinen am Start gewesen.

Auf dem Programm stehen mittlerweile neben Beckenschwimmen auch Wasserball, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Freiwasserschwimmen und Klippenspringen. Aufgrund der weltweit verkauften Fernsehrechte gilt die seit 2001 im Zwei-Jahres-Turnus ausgetragene Veranstaltung auch als größte Einnahmequelle des Weltschwimmverbandes.

Wasserball-EM muss weichen

Erste Gerüchte über eine coronabedingte Verlegung der Veranstaltung hatte es bereits vor zehn Tagen geben: „Nach enger Abstimmung mit den wichtigsten Interessengruppen des Organisationskomitees von Fukuoka 2022 haben sich alle Parteien darauf geeinigt, den Wettbewerb auf den 14. bis 30. Juli 2023 zu verschieben, um eine sichere und erfolgreiche Veranstaltung für alle Beteiligten zu gewährleisten“, heißt es nun in der offiziellen Pressemitteilung der FINA.

Wie aus Kreisen des Europäischen Schwimmverbandes LEN zu erfahren war, hat für die bisher noch nicht vergebenen Wasserball-Europameisterschaften 2024 Serbiens Hauptstadt Belgrad an einer Ausrichtung bekundet. Die dortigen Planungen befänden sich allerdings schon seit längeren in der Warteschleife, seitdem Corona den internationalen Wettkampfkalender durcheinandergeworfen hat. 

Wettkampfkalender erst 2025 wieder im Turnus

Die ebenfalls beschlossene Verlegung der Doha-WM auf 2024 bedeutet zugleich, dass die seit Februar 2020 weltweit anhaltende Corona-Welle das Wettkampfgeschehen von gleich fünf (!) Kalenderjahren massiv beeinflusst. Nach den jüngsten Beschlüssen würde der Weltschwimmsport damit nicht vor 2025 in seine normalen Bahnen zurückkehren.

weiterführende Informationen:
➡️ Pressemitteilung der FINA im Wortlaut
➡️ Homepage des Deutschen Schwimmverbandes
➡️ weitere News aus der Schwimm-Welt

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