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Wasserballer verlieren WM-Generalprobe

Deutschlands Wasserballer mussten auf dem Weg zum WM-Turnier eine 10:12-Niederlage gegen die USA hinnehmen. Foto: Matthias Beckonert

13 Tage vor dem WM-Auftakt in Ungarn haben Deutschlands Wasserballer das erste Testspiel verloren: Zum Auftakt der finalen Vorbereitung gab für die neuformierte Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Mittwochabend bei einem Länderspiel in Duisburg eine 10:12 (3:3, 3:4, 3:2, 1:3)-Niederlage gegen den Olympiasechsten USA.

Der im vergangenen Herbst neu ins Amt gekommene Bundestrainer Petar Porobic aus Montenegro konnte auf der Vereinsanlage des ASC Duisburg allerdings nur noch auf vier Spieler aus der Mannschaft zurückgreifen, die bei der Weltmeisterschaft 2019 im südkoreanischen Gwangju Achter geworden war.

In der hartumkämpften Partie fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase, als sich der EM-Neunte beim Stande von 9:9 zwei Gegentreffer in Folge einfing und nicht mehr zurückschlagen konnte. Bei schwierigen äußeren Bedingungen teilten sich Jan Rotermund (3), Fynn Schütze, Lukas Küppers (je 2), Zoran Bozic, Ferdinand Korbel und Denis Strelelzkij die Tore der DSV-Auswahl.

Schwere WM-Aufgaben

Bei den am 20. Juni in vier Städten startenden WM-Turnieren treffen Deutschlands Männer bei den Spielen der Vorrundengruppe B in Debrecen mit Japan (21. Juni, 18 Uhr), dem zweimaligen Weltmeister Kroatien (23. Juni, 18 Uhr) und dem Olympiazweiten Griechenland (25. Juni, 19:30 Uhr) auf schwere Gegner. Die DSV-Frauen sind für das Turnier der 16 weltbesten Teams dagegen erneut nicht qualifiziert. 

Als zweiter Saisonhöhepunkt stehen vom 27. August bis 10. September die Wasserball-Europameisterschaften in Split auf dem Programm, bei dem dann beide deutsche Teams vertreten sein werden.

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