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Leichtathletik: Joshua Cheptegei glänzt mit 5000m-Weltrekord

Joshua Cheptegei stellte einen Weltrekord über 5000m auf. Foto: Matthias Hangst/Pool Getty/AP/dpa
Joshua Cheptegei stellte einen Weltrekord über 5000m auf. Foto: Matthias Hangst/Pool Getty/AP/dpa

Joshua Cheptegei aus Uganda sorgte mit seinem Weltrekord über 5000m für den Glanzpunkt beim Neustart der Diamond League in Monaco. Auch deutsche Leichtathleten machen auf sich aufmerksam.

Neuer Weltrekord in der Leichtathletik: Joshua Cheptegei aus Uganda ist beim Diamond League-Meeting in Monaco eine neue Bestzeit über 5000m gelaufen: Der 23 Jahre alte Weltmeister über 10.000 Meter von 2019 schaffte die Distanz in 12:35,36 Minuten.

Die bisherige Weltrekord über 5000m hatte der Äthiopier Kenenisa Bekele vor 16 Jahren mit 12:37,35 in Hengelo/Niederlande aufgestellt, Cheptegei unterbot diese Zeit um zwei Sekunden und sorgte damit beim Neustart der Premium-Serie in der Corona-Krise für einen Paukenschlag.

5000 Zuschauer durften beim Meeting der Diamond League in Monaco ins Stade Louis II in Monte Carlo, wo sich die Leichtathleten u.a. mit dem Weltrekord von Cheptegei über 5000m mit dem ersten großen Sportfest in Corona-Zeiten zurückmeldeten.

Über 5000m der Frauen setzte sich Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia) in 14:22,12 Minuten durch. Die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen aus Leverkusen hatte wegen einer Überlastungsreaktion im Beckenbericht diese Woche abgesagt.

Gute Leistungen deutscher Athleten

Eine starke Premiere in der Diamond League legte der deutsche 100-Meter-Meister Deniz Almas über 200 Meter hin. Der 23-Jährige vom VfL Wolfsburg sprintete mit der persönlichen Bestzeit von 20,64 Sekunden auf den dritten Platz hinter Weltmeister Noah Lyles aus den USA (19,76) und dessen jüngerer Bruder Josephus (20,30).

Damit stellte Almas sechs Tage nach seinen famosen 10,09 Sekunden bei den nationalen Titelkämpfen in Braunschweig über 100 Meter erneut seine gute Form unter Beweis. Er war nach der Absage des Olympia-Dritten Christophe Lemaitre aus Frankreich ins Starterfeld gerückt.

Der Frankfurter Marc Reuther lief eine persönlichen Bestzeit über 800m. Der 24 Jahre alte deutsche Meister rannte die zwei Stadionrunden in 1:44,93 Minuten und belegte Rang sechs in einem Weltklassefeld. Reuthers bisherige Bestzeit stand bei 1:45,22. Er hatte bereits in der Hallensaison geglänzt. Das Rennen gewann Weltmeister Donovan Brazier aus den USA in 1:43,12 Minuten.

Gleich zwei Deutsche standen über 100 Meter der Frauen im Startblock: Die Berlinerin Gina Lückenkemper belegte in 11,31 Sekunden Rang drei hinter der Schweizerin Ajla del Ponte (11,16) Aleia Hobbs aus den USA (11,28). Die deutsche Vizemeisterin Rebekka Haase (Wetzlar) kam nach 11,47 Sekunden nur auf Platz sieben.

© dpa-infocom, dpa:200814-99-174059/3

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