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Abgestürzte Antonow: 11,5 Tonnen Munition an Bord

Feuerwehrleute arbeiten in der Nacht an der Absturzstelle der Frachtmaschine in Nordostgriechenland. Foto: Ilias Kotsireas/InTime News via AP/dpa
Feuerwehrleute arbeiten in der Nacht an der Absturzstelle der Frachtmaschine in Nordostgriechenland. Foto: Ilias Kotsireas/InTime News via AP/dpa

Was hatte die in Griechenland abgestürzte Maschine geladen? Feuerwehrleute hatten zunächst giftig-beißenden Geruch festgestellt. Jetzt gibt es die Antwort.

Kavala/Belgrad (dpa) – An Bord des Frachtflugzeugs, das Samstagabend nahe der nordgriechischen Stadt Kavala abgestürzt ist, sollen sich 11,5 Tonnen Munition befunden haben. Das sagte der serbische Verteidigungsminister Nebojsa Stefanovic am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Belgrad, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete.

Es handele sich um Munition für Mörser, die in Serbien produziert werde. Das Flugzeug habe alle erforderlichen Genehmigungen für den Transport gehabt. Behauptungen in Medien, dass die Antonow Waffen von Serbien in die Ukraine transportieren sollte, wies der Minister zurück.

Auf dem Weg nach Bangladesch

Die Fracht sei am Samstagabend am Flughafen von Nis geladen worden, sagte Stefanovic weiter. Anschließend habe sich das Flugzeug auf den Weg nach Bangladesch gemacht, vorgesehene Zwischenstopps waren Jordanien und Saudi-Arabien.

Über der nördlichen Ägäis hatte der Pilot Probleme mit dem Triebwerk gemeldet und eine Notlandung beantragt. Die Maschine schaffte es jedoch nicht mehr zum nächsten Flughafen – sie stürzte in der Nähe zweier Dörfer auf ein Feld. Anschließend waren stundenlang Explosionen zu hören, Feuerwehrleute stellten giftig-beißenden Geruch fest und sperrten das Gebiet ab.

© dpa-infocom, dpa:220717-99-50408/8

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