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Villarreal will auch für Liverpool Spielverderber werden

Der FC Villarreal hat Bayern München im Viertelfinale besiegt: Die Spieler feiern den Erfolg. Foto: Sven Hoppe/dpa
Der FC Villarreal hat Bayern München im Viertelfinale besiegt: Die Spieler feiern den Erfolg. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der FC Villarreal will ins Champions-League-Finale. Der Europa-League-Sieger lässt sich dabei auch von der Niederlage gegen den FC Liverpool im Halbfinal-Hinspiel nicht abschrecken.

Villarreal (dpa) – Der FC Liverpool hat vier Titel im Visier, doch der FC Villarreal will zum Spielverderber für das Team von Trainer Jürgen Klopp werden.

„Wir sind soweit gekommen und wollen jetzt auch das Finale erreichen“, sagte Trainer Unai Emery. Der Fußball-Club aus der 50.000-Einwohner-Gemeinde Villarreal im Osten Spaniens muss dafür heute (21.00 Uhr/Amazon Prime Video) im Halbfinal-Rückspiel einen 0:2-Rückstand aus der ersten Begegnung sechs Tage zuvor wettmachen. Dazu brauche es gegen die „beste Mannschaft der Welt“ zweifellos „ein perfektes Spiel“, betonte Emery.

Klopp warnt: „Sie werden alles geben“

Villarreal hatte sich als Europa-League-Sieger der vorigen Saison direkt für die Champions League qualifiziert. Wozu der Tabellensiebte der spanischen Primera Division in der Lage ist, musste der deutsche Rekordmeister FC Bayern München schmerzlich erfahren. Der Bundesliga-Primus verlor im Estadio de la Cerámica mit 0:1, kam im Heimspiel nicht über 1:1 hinaus – und schied im Viertelfinale aus. Eine Runde zuvor hatte das „Gelbe U-Boot“, wie der Club wegen der Trikotfarbe genannt wird, bereits Juventus Turin ausgeschaltet.

„Sie werden alles geben, was sie haben“, warnte Klopp, der seinen Vertrag in Liverpool kürzlich bis 2026 verlängert hatte. Seine Reds können das Kunststück vollbringen, in der sich dem Ende neigenden Saison vier Titel zu gewinnen. Nach dem bereits eingeheimsten Ligapokal können noch die Champions League, der FA Cup und die englische Meisterschaft folgen.

Villarreal will sich aber auch von Hypothek aus dem Hinspiel nicht beirren lassen. „Sie haben jetzt einen beträchtlichen Vorsprung“, sagte Emery zwar. Sie wollten aber nicht nur mitspielen, sondern alles tun, „um das Spiel auch zu gewinnen, damit unsere Fans auf ihre Kosten kommen“.

© dpa-infocom, dpa:220502-99-131683/2


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