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NBA-Boss: Saisonunterbrechung wegen Corona macht keinen Sinn

Der NBA-Chef spricht während einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Situation. Foto: Gerry Broome/AP/dpa
Der NBA-Chef spricht während einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Situation. Foto: Gerry Broome/AP/dpa

New York (dpa) – Im Gegensatz zur NHL sieht die NBA keinen Sinn in einer Unterbrechung der Saison wegen der zunehmenden Zahl an positiven Coronafällen bei den Basketball-Profis.

“Ehrlich gesagt haben wir ein Problem damit die Logik dahinter zu erkennen, jetzt eine Pause zu machen”, sagte NBA-Boss Adam Silver nach Angaben der US-Nachrichtenagentur AP dem TV-Sender ESPN. Man sei nun in einer Situation, die man schon seit Monaten habe erwarten können. Das Coronavirus werde nicht einfach verschwinden “und wir müssen lernen, damit zu leben. Das erfahren wir in der Liga derzeit.”

Die NHL hat ihre Weihnachtspause verlängert und alle Team-Aktivitäten zwischen dem 22. und 25. Dezember untersagt, erst am 26. Dezember dürfen die 32 Eishockey-Mannschaften wieder trainieren oder reisen. In der NBA sind die Spiele an den Weihnachtsfeiertagen dagegen mit das wichtigste im Spielplan, da die Partien traditionell hohe Einschaltquoten haben. Einzig am 24. Dezember hat die Liga keine Spiele im Kalender stehen.

Die NBA informierte die zehn Mannschaften, die am 25. Dezember spielen sollen, dass es bis am Tag davor noch Verschiebungen geben kann, sollte eine Partie wegen Corona ausfallen müssen. Die wichtigsten drei Zeitfenster sind demnach die Begegnungen um 20.30 Uhr und 23.00 Uhr deutscher Zeit am Samstag sowie das Spiel um 2.00 Uhr morgens in der Nacht zu Sonntag deutscher Zeit. Bislang sind der Reihe nach die Boston Celtics gegen die Milwaukee Bucks, die Golden State Warriors gegen die Phoenix Suns und die Brooklyn Nets gegen die Los Angeles Lakers vorgesehen dafür.

Die NBA ist wie die NHL und die National Football League (NFL) derzeit von zahlreichen positiven Coronatests betroffen. Bis Dienstagnachmittag in den USA waren 82 Spieler aus 20 Mannschaften im Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll der Liga. Am stärksten betroffen sind die Nets mit zehn nicht einsatzfähigen Profis.

© dpa-infocom, dpa:211221-99-471109/2



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