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USA: Einkommensschwache sollen kostenloses Internet bekommen

Eine hohe Inflationsrate setzt den US-Präsidenten unter Druck und belastet die Bevölkerung - mit kostenlosem Internet für Einkommensschwache will Biden nun gegensteuern. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
Eine hohe Inflationsrate setzt den US-Präsidenten unter Druck und belastet die Bevölkerung - mit kostenlosem Internet für Einkommensschwache will Biden nun gegensteuern. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Schnelles Internet sei kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit, heißt es aus dem Weißen Haus.

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden will Millionen amerikanischen Haushalten mit geringem Einkommen Zugang zu kostenfreiem schnellem Internet ermöglichen.

Schnelles Internet sei kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit, hieß es aus dem Weißen Haus. Grundlage ist ein bereits laufendes staatliches Programm für erschwingliche Internet-Verbindungen (Affordable Connectivity Program/ACP), das den Netz-Anschluss bei Haushalten mit geringem Einkommen mit bis zu 30 Dollar (28,46 Euro) im Monat bezuschusst.

Die Regierung hat nach eigenen Angaben nun Zusagen von 20 führenden Internet-Anbietern erhalten, Haushalten im ACP-Programm schnelle Netz-Anschlüsse in diesem Kostenrahmen anzubieten.

Ein Regierungsmitarbeiter sagte, ein Absenken von Lebenshaltungskosten sei eine Top-Priorität für Biden. Der Präsident werde die Zusagen der Internet-Anbieter am Montag verkünden. Die 20 Anbieter würden 80 Prozent der US-Bevölkerung abdecken. Die Zusagen der Anbieter würden es Dutzenden Millionen Haushalten ermöglichen, kostenlos Hochgeschwindigkeitsinternet zu erhalten.

Die USA leiden unter einer hohen Inflationsrate, die die Biden-Regierung vor den Kongresswahlen im November unter wachsenden Druck bringt.

© dpa-infocom, dpa:220509-99-214255/2


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