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Grüne Stellen entfernen: Frühkartoffeln richtig zubereiten

Frühkartoffeln haben eine dünne Schale und einen geringeren Stärkeanteil. Foto: Martin Gerten/dpa/dpa-tmn/Archivbild
Frühkartoffeln haben eine dünne Schale und einen geringeren Stärkeanteil. Foto: Martin Gerten/dpa/dpa-tmn/Archivbild

Wer Frühkartoffeln in seinem Garten anbaut oder auf dem Markt kauft, kann daraus leckere Gerichte zaubern. Allerdings gibt es bei der Zubereitung einiges zu beachten.

Ihre Schale ist dünn und der Stärkeanteil gering: Frühkartoffeln sind schmackhaft. Doch grüne Stellen an den Knollen sollte man besser nicht verzehren, rät die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Denn in der Schale befindet sich Solanin.

Die schwach giftige Verbindung schützt die Kartoffeln in der Natur vor Fraßfeinden. Auch beim Menschen kann Solanin Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Daher sollte man Kindern Kartoffeln besser nur geschält anbieten.

Mit oder ohne Schale

Zudem empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung die Frühkartoffeln nur mit Schale zu essen, wenn diese frisch und unverletzt ist. Grüne Stellen sollte man besser entfernen. Frühkartoffeln sollte man auch nicht lange lagern. Schmeckt ein Kartoffelgericht bitter, sollte man es besser nicht verzehren.

Übrigens: In Deutschland werden die ersten Frühkartoffeln bereits Mitte Mai geerntet – in der Pfalz und der Lüneburger Heide. Bekannte Sorten sind etwa Pfälzer Krumbeere, Belana oder Gala. Sie haben eine kürzere Wachstumszeit als normale Speisekartoffeln.

© dpa-infocom, dpa:220428-99-80393/4


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