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Wasserball: Spandau-Frauen holen erneut DSV-Pokal

Mariam Salloum führte die Wasserball-Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 zum dritten Pokaltitel in Serie (Foto: Jens Witte).

Im deutschen Frauen-Wasserball haben die Wasserfreunde Spandau 04 gleich zum Saisonstart ihre erwartete Ausnahmeposition eindrucksvoll unterstrichen.

Im Endspiel des noch aus der Vorsaison auszutragenden Endspiels des deutschen Pokalwettbewerbs (DSV-Pokal) im Wasserball siegten die Wasserfreunde Spandau 04 deutlich mit 21:7 (5:2, 5:3, 6:0, 5:2) gegen ihren Dauerrivalen SV Bayer Uerdingen 08 und sicherten sich damit den dritten Pokalerfolg seit 2019 in Serie.

Deutschlands Rekordklub im Männer-Wasserball ist erst seit 2018/2019 wieder im Frauenbereich vertreten, konnte seitdem jedoch sämtliche nationalen Titel gewinnen. Die Berlinerinnen entpuppten sich im Erwachsenbereich zudem als regelrechter Spielerinnen-Magnet: So waren in der Sommerpause mit dem Geschwisterpaar Gesa und Ira Deike zwei langjährige Stammkräfte der Nationalmannschaft von Uerdingen nach Spandau gewechselt.

Beim Finalturnier in Berlin drehte der Hauptstadtklub einen Tag nach dem nicht minder glatten 20:8-Halbfinalerfolg gegen den ETV Hamburg auch im Finale von Beginn auf und führte nach nicht einmal sechs Minuten mit 4:0. Spandau wirkte deutlich routinierter und schloss zahlreiche Konter in Basketball-Manier ab.

Erfolgreichste Werferinnen waren beim Sieger die gleich sechsmal erfolgreiche Mariam Salloum sowie die frühere Uerdingerin Belén Vosseberg und Gesa Deike mit jeweils vier Treffern. Auf Uerdinger Seite verhinderte Brasiliens Nationaltorhüterin und 2016er-Olympionikin Victoria Chamorro einen noch höheren Sieg der Berlinerinnen.

Marko Stamm in Doppelfunktion

Wasserfreunde-Trainer Marko Stamm, Sohn von Wasserball-Legende Hagen Stamm, könnte sich morgen noch als Spieler mit einem weiteren Titel beschenken:

Im Männer-Bereich kämpft Rekordmeister Spandau am Sonntag in Hannover beim derzeitigen Triple-Gewinner Waspo 98 Hannover um den nationalen Supercup (14 Uhr, Stadionbad).

Im Spiel um die Bronzemedaille hatte sich zuvor Waspo 98 Hannover mit 9:5 (1:1, 0:1, 5:1, 3:2)-gegen den ETV Hamburg durchgesetzt, so dass es auf den ersten drei Plätzen der die diesjährigen Endrunde eine Wiederholung des Vorjahresresultates gab. Die frühere Nationalmannschaftsspielführerin Carmen Gelse erzielte gleich fünf der neun Tore beim Sieger.

Video vom Pokal-Finale

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