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Schalke 04: Coach Christian Gross schließt eigenen Rücktritt aus

Auch Trainer Christian Gross konnte beim FC Schalke 04 noch keine Wende einleiten. Foto: Annegret Hilse/Pool via REUTERS/dpa
Auch Trainer Christian Gross konnte beim FC Schalke 04 noch keine Wende einleiten. Foto: Annegret Hilse/Pool via REUTERS/dpa

Trainer Christian Gross hat einen Rücktritt beim FC Schalke 04 ausgeschlossen. “Nein, das habe ich mir noch nie überlegt. Nein, nein”, antwortete der Chefcoach des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga vor dem Spiel beim VfB Stuttgart im TV-Sender Sky auf eine entsprechende Frage.

Auf die Berichte über eine angeblich von mehreren Führungsspielern geforderte Ablösung ging der 66 Jahre alte Schweizer nicht inhaltlich ein. Er wünsche sich mehr Klarheit, “wenn es so war”, sagte Christian Gross. Er erwarte “grundsätzlich von den Spielern, dass sie, wenn sie etwas stört, direkt zu mir kommen”. Dies sei bislang “nicht passiert”, so Gross.

Dass er als vierter Trainer in dieser Saison den Job bei Schalke angetreten habe, bereue er nicht. “Es ist eine Riesen-Herausforderung. Ich wusste über die Schwere der Aufgabe Bescheid, es ist eine Riesen-Challenge”, sagte Christian Gross. So lange es mathematisch möglich sei, glaube er weiter an den Klassenerhalt.

Christian Gross war Ende 2020 von Sportchef Jochen Schneider mit dem Auftrag geholt worden, Schalke 04 doch noch zum Klassenverbleib zu führen. Doch auch unter dem Schweizer gelang die Wende bislang nicht. In zehn Pflichtspielen gab es sieben Niederlagen.

Medienberichte über “Spieler-Revolte”

Ein Clubsprecher hatte am Vormittag Medienberichte zurückgewiesen, wonach Schalker Führungsspieler nach dem mit 0:4 verlorenen Derby gegen Borussia Dortmund einen erneuten Trainerwechsel gefordert haben sollen.

Sport1, die Funke-Mediengruppe und Sky  hatten am Freitag berichtet, dass sich mehrere Spieler über die Arbeit von Gross beschwert und bei Sportchef Jochen Schneider dessen Ablösung gefordert haben sollen. Dies habe Schneider, der selbst spätestens am Saisonende gehen muss, aber abgelehnt.

Schalkes Lizenzspielerchef Riether beantwortete die Frage, ob Spieler zu ihm gekommen seien und einen neuen Trainer gefordert hätten, inhaltlich nicht konkret. Es sei so, “dass grundsätzlich immer Spieler zu mir kommen, und ich komme auch zu den Spielern”, sagte Riether ebenfalls bei Sky. “Was jetzt in den Gesprächen genau passiert ist, werde ich hier mit Sicherheit nicht sagen.”

© dpa-infocom, dpa:210227-99-615017/7

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