Gesellschaft Verbrechen

Fund zweier Leichen in Weilerbach: Fahndung nach Tatverdächtigen

Eine Straße wird mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei abgesperrt. Foto: Harald Tittel/dpa
Eine Straße wird mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei abgesperrt. Foto: Harald Tittel/dpa

Ein Mann und eine Frau werden tot in einem Gehöft entdeckt. Bald hat die Polizei einen Tatverdächtigen: den Sohn der Frau. Spezialkräfte suchen nun nach dem 38-Jährigen.

Die Polizei hat in der Nacht zum Mittwoch die Suche nach einem tatverdächtigen Mann fortgesetzt, nachdem in einem Wohnhaus in Weilerbach bei Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) die Leichen eines Mannes und einer Frau gefunden worden waren.

Die Ermittler fahnden seit Dienstagabend auch öffentlich nach dem 38 Jahre alten Daniel M. Bei dem Verdächtigen handele es sich um den Sohn der Frau, hatte ein Sprecher zuvor gesagt. “Wir schließen nicht aus, dass er bewaffnet ist.”

Die beiden Toten, eine 60 Jahre alte Frau und ein 65 Jahre alter Mann, waren laut Polizei am Dienstagmorgen in einem Gehöft entdeckt worden. “Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus”, sagte ein Sprecher am Dienstag. Dass die beiden erschossen wurden, wollte er “weder bestätigen noch dementieren”. Die Frau und der Mann seien nicht verheiratet, aber vermutlich ein Paar gewesen.

Nach Polizeiangaben vom Dienstag waren bei der Suche ein Polizeihubschrauber, Personenspürhunde sowie Spezialkräfte der Polizei im Einsatz. Gefahndet wird in der 5000-Einwohner-Gemeinde Weilerbach (Kreis Kaiserslautern), seit Dienstagabend auch im benachbarten Rodenbach, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. “Wenn Sie sich zurzeit in Weilerbach aufhalten, bleiben Sie bitte in einem Gebäude”, teilte die Polizei dort außerdem mit.

Es gebe noch keine Erkenntnisse über mögliche Motive der Tat, die Ermittlungen dauerten an, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Gegen den Gesuchten werde auch wegen schwerer Brandstiftung in zwei Fällen ermittelt, hieß es. Er soll in der Nacht zum Montag in benachbarten Orten zwei Brände gelegt haben. Dabei sei ein hoher Sachschaden entstanden und niemand verletzt worden.

© dpa-infocom, dpa:210310-99-757438/3


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