Ernährung

Lebensmittel bei Motten-Befall wegschmeißen

Ihr Name verrät ihr Ziel: Eine Dörrobstmotte mag Trockenobst. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Ihr Name verrät ihr Ziel: Eine Dörrobstmotte mag Trockenobst. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Für alle Corona-Hamster: In eingelagerte Lebensmittel siedeln sich mitunter Motten an. Die sind zwar harmlos, aber nervig. So geht man damit um.

Lebensmittel-Motten stehen auf Getreideprodukte und Trockenobst. Ob sie in die Küchenschränke und Speisekammern einziehen, ist keine Frage schlechter Hygiene – teils kauft man die Tiere schon mit dem Müsli mit ein.

Aber man sollte sie auch wieder loswerden: Das Bundeszentrum für Ernährung rät, die befallenen Lebensmittel dicht zu verpacken – etwa in eine Tüte zu geben – und sofort wegzuwerfen. Und zwar direkt in die Tonne außer Haus.

Danach sollte man die Schränke gründlich durchsuchen und auswaschen. Die kleinen Larven finden sich mitunter in den Ritzen, unter Scharnieren oder auch eingepuppt an nicht befallenen Lebensmittelverpackungen. Schwer zugängliche Stellen kann man gut mit dem Staubsauger abfahren.

Zur Vorbeugung rät das Bundeszentrum für Ernährung die Verpackung zu kontrollieren und auch beim Öffnen auf Hinweise wie Spinnfäden, Kokons oder toten Schädlingen zu achten.

Karton und Papier kein Hindernis

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Angebrochene, trockene Lebensmittel sollten zudem in dicht verschließbare Gefäße aus Metall, Glas oder Kunststoff umgefüllt werden – Verpackungen aus Papier oder Karton stellen für die Dörrobstmotte kein Hindernis dar.

Motten und andere Vorratsschädlinge verunreinigen die Lebensmittel mit Resten ihrer Haut, ihrem Kot und mit Spinnfäden. Nicht nur, dass man sowas nicht im Essen haben möchte, das kann dem Bundeszentrum zufolge auch Inhaltsstoffe, Keim- oder Backfähigkeit sowie Geruch und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall lösen sie außerdem Hauterkrankungen, Allergien, Bindehautentzündungen und Darmbeschwerden aus.

Bei der Lebensmittelmotte, die je nach Region auch Speisemotte oder Küchenmotte genannt wird, werden drei Arten unterschieden, die biologisch alle zur Familie der Zünsler gehören: Die Dörrobstmotte, die silbrig-graue Mehlmotte und der eher braun-gelbe Mehlzünsler.

weiterführende Informationen:
➡️ Infos des BZFE mit Galerie der gängigen Lebensmittelschädlinge

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