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Bundesregierung will Konjunkturprognose senken

Die Bundesregierung senkt die Wachstumserwartungen für dieses Jahr. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Die Bundesregierung senkt die Wachstumserwartungen für dieses Jahr. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die anhaltenden Folgen der Pandemie und Lieferengpässe bremsen den den wirtschaftlichen Aufschwung dieses Jahr in Deutschland. Wie sind die Aussichten 2022?

Die Bundesregierung will die Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich senken. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,6 Prozent erwartet.

Im April hatte die Regierung noch mit einem Plus von 3,5 Prozent gerechnet. Für 2022 erwartet die Bundesregierung ein Wachstum von 4,1 Prozent statt wie bisher 3,6 Prozent. Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt die Herbstprojektion der Bundesregierung an diesem Mittwoch in Berlin vor.

Die Senkung der Wachstumserwartungen für dieses Jahr kommt nicht überraschend. Erst Mitte Oktober hatten führende Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt.

Die Institute rechnen nach dem coronabedingten Einbruch der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 mit einem Wachstum um 2,4 Prozent. Die anhaltenden Folgen der Pandemie und Lieferengpässe bremsen den Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Im Verlauf des Jahres 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder die Normalauslastung erreichen, hieß es. Laut Prognose der Institute steigt das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 4,8 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:211026-99-739115/2


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