Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover haben alle Chancen auf den erneuten Double-Gewinn: Nach dem Pokalsieg in Duisburg konnten die Niedersachsen jetzt auch das erste Meisterschaftsfinale gegen den Erzrivalen Wasserfreunde Spandau 04 zu ihren Gunsten entscheiden.
Die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer siegte im heimischen Volksbad Limmer mit 12:9 (4:4, 3:2, 1:1, 4:2) und ging in der „best of five“-Serie mit 1:0 in Führung. Beide Teams stehen sich seit 2017 bereits zum sechsten Mal in Folge im Finale gegenüber.
Hannover kontrolliert Partie
Nach zunächst wechselnden Führungen wandelte Hannover im zweiten Abschnitt einen 4:5-Rückstand in eine 7:5-Führung um. Spandau schwamm in der Folge stets knapp hinterher, zumal die Niedersachsen in den entscheidenden Augenblicken stets zurückschlagen konnten.
In einer eher mäßigen Partie präsentierte sich Hannover kompakter, während die Gäste das Fehlen eines zweiten Centerspielers nicht kompensieren konnten. Erfolgreichste Werfer waren die beiden Waspo98-Akteure Ivan Nagaev und Julian Real mit vier bzw. drei Treffern.
Noch keine Vorentscheidung
Eine Vorentscheidung war der Sieg nicht: Für den Rundenersten Spandau würden zum Titelgewinn weiterhin Siege in den drei möglichen Heimspielen reichen, allerdings spricht das Momentum nach dem jetzt dritten Sieg in Folge binnen kurzem derzeit für die Niedersachsen.
Am Wochenende stiegen die Spiele zwei und drei der 101. deutschen Wasserball-Meisterschaft seit 1913 jeweils in Berlin. Ein eventuelles viertes Duell folgt am kommenden Mittwoch dann wieder in Hannover. Eine fünfte und dann endgültig entscheidende Finalpartie stünde am 28. Mai erneut in der Hauptstadt auf dem Programm.








