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Mehrere Tote in Kalifornien: Amok-Schütze in San Jose tot

Notfalleinsatzkräfte begeben sich an den Tatort an einem Zugdepot. Foto: -/KGO-TV/AP/dpa
Notfalleinsatzkräfte begeben sich an den Tatort an einem Zugdepot. Foto: -/KGO-TV/AP/dpa

In einem Depot der Stadtbahn in San Jose erschießt ein Mann mehrere Menschen, mehrere sind verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Mehrere Tote und Verletzte gab es heute in Kalifornien, als ein Schütze an einem Zugdepot in San Jose das Feuer eröffnet auf mehrere Menschen eröffnete. Ein Polizeisprecher in San Jose sagte, der mutmaßliche Täter sei tot, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe derzeit nicht.

Bei dem Vorfall am Mittwoch habe es mehrere Tote und mehrere Verletzte gegeben. Genauere Angaben dazu könne er noch nicht machen. Bei dem mutmaßlichen Täter habe es sich um einen Mann gehandelt. Wie er ums Leben kam, sei noch unklar.

Auch über das Motiv des Todesschützen könne er noch nichts sagen. “Wir haben Ermittler vor Ort, die versuchen, herauszufinden, was genau passiert ist”, so der Sprecher der Polizei.

Das Videostandbild zeigt Polizisten als sie an einem Einsatzort in der Nähe eines Zugdepots stehen. Foto: Niyi Fote/TheNEWS2 via ZUMA Wire/dpa
Das Videostandbild zeigt Polizisten als sie an einem Einsatzort in der Nähe eines Zugdepots stehen. Foto: Niyi Fote/TheNEWS2 via ZUMA Wire/dpa

Das Zugdepot für Stadtbahnen gehört dem örtlichen Verkehrsverbund VTA. VTA-Chef Glenn Hendricks sagte: “Heute ist eine schreckliche Tragödie geschehen.” In der betroffenen Anlage würden Stadtbahnen gewartet und abgefertigt. Zu dem Angriff sei es nicht im Operationszentrum gekommen. Der Stadtbahn-Verkehr werde ausgesetzt, dafür kämen vermehrt Busse zum Einsatz.

Sam Liccardo, Bürgermeister von San Jose, sagte, zunächst gehe es darum, denjenigen zu helfen, die von dem Angriff betroffen seien. Danach werde er seine Anstrengungen darauf richten, sicherzustellen, “dass wir nie wieder eine so schreckliche Tragödie wie diese in San Jose erleben”.

In den USA sind Schusswaffen weit verbreitet, die Regeln im Vergleich zu anderen Ländern sind vielerorts sehr lax. Die Gesundheitsbehörde CDC verzeichnete allein 2019 insgesamt 39 707 Schusswaffen-Tote – also fast 110 pro Tag. Bei rund 60 Prozent der Fälle handelte es sich um Selbsttötungen.

© dpa-infocom, dpa:210526-99-753138/2



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