Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah hat beim Diamond-League-Meeting in Oregon ihre Ausnahmestellung untermauert und über 100 Meter die zweitschnellste jemals gelaufene Zeit hingelegt.
Die 10,54 Sekunden der Jamaikanerin waren noch mal 0,07 Sekunden schneller als ihre Zeit in Tokio. Auf den Weltrekord der von Dopinggerüchten umrankten Amerikanerin Florence Griffith-Joyner von vor 33 Jahren fehlten ihr lediglich 0,05 Sekunden.
Beim Leichtathletik-Meeting in Eugene war Elaine Thompson-Herah deutlich vor ihrer Konkurrentin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die 10,73 Sekunden brauchte und wie in Japan vor der dritten Jamaikanerin Shericka Jackson (10,76 Sekunden) Zweite wurde.
Sha’Carri Richardson, die Olympia wegen ihres Canabis-Konsums und der annullierten Bestzeit bei der US-Qualifikation verpasste, war chancenlos und kam nach 11,14 Sekunden als Letzte ins Ziel.
Krause mit Saisonbestleistung
Die einzigen beiden deutschen Starter in Oregon verpassten die Podestplätze jeweils deutlich.
Gesa Krause kam über 3000 Meter Hindernis auf Platz sechs, verbesserte in 9:07,61 Minuten aber ihre persönliche Bestleistung in dieser Saison und war schneller als beim fünften Rang bei den Olympischen Spielen.
Tokio-Goldmedaillengewinnerin Peruth Chemutai aus Uganda wurde nur Siebte, den Sieg holte sich Norah Jeruto aus Kenia mit der Weltjahresbestzeit von 8:53,65 Minuten.
Im Dreisprung wurde der ehemalige Europameister Max Heß mit 16,72 Metern Letzter und blieb klar unter seiner Saisonbestleistung von 17,13 Metern. Olympiasieger Pedro Pichardo aus Portugal gewann mit 17,63 Metern.
© dpa-infocom, dpa:210821-99-922120/2
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